Einführung in den Kern von IGF-1 LR3 1mg/Fläschchen
Lang-wirkendes Insulin-wie Wachstumsfaktor-1-Analogon|Anaboles Peptid 1 mg/Fläschchen
Allgemeiner Name: Insulin-ähnliches langkettiges Wachstumsfaktor-1-Analogon
Englischer Name: Insulin-wie Wachstumsfaktor-1 Long R3 (IGF-1 LR3)
Sequenz: Ein einkettiges Polypeptid bestehend aus 83 Aminosäuren, ein Analogon von natürlichem IGF-1, an dessen N-Terminus ein Verlängerungspeptid mit 13 Aminosäuren angefügt ist und an der Position 3 die Glutaminsäure durch Arginin ersetzt ist.
Molekulargewicht: Ungefähr 9100 Da
Reinheit: Größer oder gleich 97,0 % (HPLC)
Inhalt: 1 mg/Flasche
Aussehen: Weißes lyophilisiertes Pulver
Lagerung: Bei -20 Grad einfrieren, vor Licht schützen und an einem trockenen Ort aufbewahren.
Nutzungs- und Aufbewahrungsanleitung
IGF-1 LR3 (lang-wirkender insulinähnlicher Wachstumsfaktor-1):
IGF-1 LR3 ist ein modifiziertes Analogon von natürlichem IGF-1. Durch die N-terminale Verlängerung und den Austausch einzelner Aminosäuren verringert es die Bindungsaffinität zu Insulin-ähnlichen Wachstumsfaktor-bindenden Proteinen erheblich und verbessert dadurch seine Bioverfügbarkeit und In-vivo-Halbwertszeit erheblich. Im Vergleich zu natürlichem IGF-1 weist es stärkere und nachhaltigere anabole und mitotische Aktivitäten auf. Als starker Wachstumsregulator spielt es eine zentrale Rolle bei der Zellproliferation, Differenzierung, dem Überleben sowie dem Protein-, Kohlenhydrat- und Lipidstoffwechsel, indem es den Insulin-ähnlichen Wachstumsfaktor-1-Rezeptor aktiviert. Im Gegensatz zu kurzwirksamen natürlichen Peptiden ist es aufgrund seiner langwirksamen Natur vorteilhafter für Anwendungen in den Bereichen Muskelwachstum, Gewebereparatur, Zellkultur und Stoffwechselregulationsforschung.
Aufgrund seiner überlegenen anabolen Aktivität und deutlich verlängerten Wirkdauer ist IGF-1 LR3 die bevorzugte Wahl für Forscher in den Bereichen Muskelphysiologie, Tissue Engineering, Zellbiologie und Stoffwechselstudien. Im Vergleich zu endogenem IGF-1 ist seine Bindung an plasmabindende Proteine verringert, was zu höheren Konzentrationen der freien aktiven Form und einer direkteren und wirksameren Wirkung führt. Dies stellt ein leistungsstarkes und langlebiges standardisiertes Werkzeug zur Untersuchung von Muskel- und Knochenwachstum, Neuroprotektion, Zellkulturexpansion sowie Tiermodellen und In-vitro-Experimenten im Zusammenhang mit diabetesbedingten Stoffwechselstörungen bereit.
IGF-1 LR3-Anwendungen:
Es bindet mit hoher Affinität an den Insulin--ähnlichen Wachstumsfaktor-1-Rezeptor und aktiviert diesen, initiiert nachgeschaltete PI3K/Akt- und MAPK-Signalwege, fördert stark die Zellproliferation, Differenzierung und Proteinsynthese und hemmt die Apoptose. IGF-1 LR3 ist ein starker und lang wirkender anaboler Faktor, der auf dem IGF-1-Rezeptor-Signalweg basiert und hauptsächlich in der Forschung zu Muskelwachstum, Gewebereparatur, Zellkultur und systemischer Stoffwechselregulation eingesetzt wird.
IGF-1 LR3 wird häufig in der Skelettmuskelhypertrophie und -regeneration, der Osteoblasten- und Chondrozytenforschung, dem Schutz und der Regeneration neuronaler Zellen, der Stammzellenexpansion und -kultur sowie der Diabetes-Metabolismusforschung eingesetzt. Seine klar definierten wachstumsfördernden und anabolistischen Mechanismen stellen ein hochwertiges Forschungsmodell für die Bewertung neuartiger anaboler Therapien, die Erforschung von Strategien zur Reparatur von Gewebeschäden, die Optimierung von Zellkulturbedingungen und die Untersuchung der Signaltransduktion von Wachstumsfaktoren dar.
Verwendungs- und Speichermethoden
1. Rekonstitution und Vorbereitung:
Empfohlenes Lösungsmittel:
Bevorzugtes Lösungsmittel: Verdünnte Essigsäurelösung mit pH 3,5–4,5 (z. B. 0,1 M Essigsäure)
Stabilitätsoptimierung: Essigsäurelösung mit pH 4,0, enthaltend 0,1 % Rinderserumalbumin (BSA)(reduziert Adsorption und Aggregation).
Verdünnung der Arbeitslösung: Verdünnen mitsteriles PBS oder Zellkulturmedium mit 0,1 % BSA.
Wichtiger Hinweis: Verwenden Sie zur direkten Rekonstitution kein neutrales oder alkalisches steriles Wasser oder PBS, da dies leicht zur Proteinaggregation, Ausfällung und Inaktivierung führen kann. Vermeiden Sie starkes Schütteln.
Standard-Vorbereitungsverfahren:
Lösungsmittelvorbereitung:
Verwenden Sie ein saures Lösungsmittel (0,1 M Essigsäure mit pH ~4,0), das durch eine 0,22 μm-Filtermembran steril filtriert wurde.
Lassen Sie die Lösungsmitteltemperatur auf Raumtemperatur (20–25 Grad) zurückkehren.
Rekonstitutionsverfahren:
Geben Sie 1,0 ml des empfohlenen sauren Lösungsmittels in ein 1-mg-Fläschchen.
Gießen Sie das Pulver langsam an der Flaschenwand entlang, um einen direkten Aufprall auf das Pulver zu vermeiden.
Stellen Sie das Fläschchen horizontal auf undRollen Sie es ganz sanft in Ihrer Handfläche hin und her(nicht vortexen, schütteln oder blasen), bis sich das Pulver vollständig aufgelöst hat und die Lösung klar ist.
Endkonzentration: 1 mg/ml (ca. 0,11 mM) saure Stammlösung.
Dosierung und Verdünnung:
Sofort in Einzeldosen (z. B. 10-20 μL) unter Verwendung von Kryoröhrchen mit geringer Adsorption (z. B. silanisierte Röhrchen) verteilen.
Verdünnen Sie die saure Stammlösung vor der Verwendung mindestens 1000-fach auf die Arbeitskonzentration mit sterilem PBS oder Kulturmedium mit 0,1 % BSA, um den pH-Wert zu neutralisieren.
Klare Kennzeichnung: Name, Konzentration, Herstellungsdatum, Chargennummer
Vermeiden Sie Licht während des Betriebs unbedingt.
Arbeitskonzentrations-/Dosierungsreferenz:
In-vitro-Zellexperimente: Der üblicherweise verwendete Konzentrationsbereich liegt zwischen 1 ng/ml und 100 ng/ml (ungefähr 0,1 nM bis 11 nM).
Tierversuche in vivo: Der üblicherweise verwendete Dosierungsbereich liegt zwischen 10 und 200 ug/kg/Tag (subkutane Injektion).
Beispiel einer Vorbereitungsberechnung: Um eine Arbeitslösung mit 10 ng/ml zu erhalten, geben Sie 1 μL Stammlösung zu 100 ml Kulturmedium mit 0,1 % BSA hinzu.
Wichtige Punkte, die Sie beachten sollten:
Saure Auflösung: Die anfängliche Auflösung muss mit einem sauren Lösungsmittel (pH 3,5–4,5) durchgeführt werden., was entscheidend ist, um eine Aggregation zu verhindern.
Auflösungsmethode: Nur durch leichtes Rollen auflösen. Jede heftige Handhabung kann zur Denaturierung des Proteins führen.
Aseptischer Betrieb: Der aseptische Betrieb muss in einer Laminar-Flow-Haube durchgeführt werden.
Beobachten Sie die Lösung: Die rekonstituierte Lösung sollte klar und farblos sein. Jede Lösung, die Trübungen, Ausflockungen oder Verfärbungen aufweist, muss verworfen werden.
Aliquotierung und Lagerung: Saure Stammlösungen können aliquotiert und bei -20 oder -80 Grad gelagert werden. Verdünnte Arbeitslösungen sollten sofort zubereitet und verwendet werden.
Adsorption vermeiden: Verwenden Sie zur Verdünnung und Handhabung einen Puffer mit einem Trägerprotein (z. B. 0,1 % BSA), um die Adsorption an der Röhrchenwand zu reduzieren.
2. Lagerbedingungen:
Nicht rekonstituiertes lyophilisiertes Pulver:
Langzeitlagerung-: Gefroren bei -20 Grad, Haltbarkeit 18 Monate
Optimale Lagerung: -80 Grad (tiefgefroren), Haltbarkeit 24 Monate.
Streng vor Licht geschützt: Muss im originalen, licht-dichten Aluminiumfolienbeutel aufbewahrt werden.
Feuchtigkeitsschutz: Trocken halten, mit eingebautem-Trockenmittel.
Rekonstituierte Lösung (saure Stammlösung):
Sofortige Abgabe: Unmittelbar nach der Rekonstitution verabreichen.
Tiefkühllagerung: Nach dem Umpacken nicht länger als 1 Monat bei -20 Grad oder nicht länger als 3 Monate bei -80 Grad lagern.
Wiederholte Einfrier-{0}}Auftauzyklen sind strengstens untersagt: Jede Dosiertube darf höchstens einmal eingefroren und aufgetaut werden.
Verdünnte Arbeitslösung:
Bereiten Sie es vor und verwenden Sie es sofort: Die verdünnte neutrale Arbeitslösung sollte innerhalb von 4 Stunden verbraucht werden und darf nicht gelagert werden.
Transportbedingungen:
Gefrier-getrocknetes Pulver: Mussunter Trockeneisbedingungen (-78 Grad) transportiert werden.
Verpackung: Licht-beständige Außenbox + hoch-isolierte Box + Temperaturüberwachung.
3. Stabilitäts- und Verarbeitungsstandards:
Chemische und physikalische Stabilität:
Es ist in sauren wässrigen Lösungen (pH 3,5–4,5) relativ stabil.
Bei neutralem oder alkalischem pH-Wert, hoher Ionenstärke, hoher Temperatur oder mechanischer Scherkraft ist es sehr anfällig für Aggregation, Ausfällung und Desaktivierung.
Wichtige Punkte zur Aufrechterhaltung der Bioaktivität:
Strikte Einhaltung des Prinzips „saure Rekonstitution und neutrale Verwendung“ist der Schlüssel zur Aufrechterhaltung der Aktivität.
Eine schonende Handhabung und die Vermeidung wiederholter Einfrier-{0}}Auftauzyklen sind von entscheidender Bedeutung.
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